Flensburger Handwerksausschuss

Handwerksausschuss beklagt wachsenden Druck

(04.12.2017) Einmal im Monat tauschen sich die IG Metall-Kollegen, die im Handwerk organisiert sind, im Handwerksausschuss aus. Jedes Dritte IG Metall-Mitglied kommt in Flensburg aus dem Handwerk, sagt Handwerkssekretr Ulf Thomsen.

Oftmals sind die Betriebe klein, so dass man auf Vernetzung angewiesen ist. Man muss schlielich nicht immer das Rad neu erfinden, sondern kann Erfahrungen anderer Betriebe nutzen. So berichtet Peter Grobe, Betriebsratsvorsitzender bei Klaus und Co in Niebll, von Aktionen mit den Auszubildenden. Bei den jungen Leuten kme es auf die richtige Ansprache an. Dann wrden sie sich auch engagieren.

Kath. Beim Autohaus Kath gehen gute Leute beobachtet Ulf Thomsen. Grnde: fehlende Tarifbindung und keine Erhhung bei Lohn und Gehalt. Dazu kommen viele Managementfehler, die Ulf Thomsen von der Umstrukturierung anderer Autohuser kennt. Jetzt sollten bei Kath Tarifverhandlungen gefhrt werden, um den Kollegen Sicherheit zu bieten. Einige Kath-Standorte haben gute Mitgliederzahlen, so dass dort verhandelt werden knnte; in Flensburg sind wir kurz vor dem Ziel, sagt Thomsen.

Stress. Der Ausschuss dient aber auch dazu, Dampf abzulassen. Der stndig wachsende Leistungsdruck am Arbeitsplatz ist enorm. Die Arbeitgeber sind oftmals nicht bereit, ntige Fortbildungen zu bezahlen, schaffen aber immer neue Gerte an. Das macht keinen Spa mehr, sagt Peter Grobe.



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